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26.06.2014 16:00 Uhr | Shinso | 4454 Aufrufe 1 like 0 flame
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WildStar: Review der Live-Version


WildStar, das neue MMO von Carbine und NCSoft, läuft nun schon seit drei Wochen. Einige Spieler tummeln sich bereits im Endgame, andere leveln noch durch Nexus.

Wir schauen auf die letzten drei Wochen zurück und sehen wie sich WildStar schlägt.



WildStar Loginbildschirm

Arrow  WildStar Loginbildschirm

Headstart und Launch

Die erste Hürde die jedes MMO nehmen muss, ist die des Headstarts und des Launches. Wenn an diesen Punkten etwas schief geht, sind Enttäuschung und Frustrationslevel in der Community schnell auf Maximum. Hier hat Carbine wohl von anderen MMO-Starts gelernt und so verliefen Headstart und Launch von WildStar recht problemlos.

Zum Headstart gab es zwar einige Probleme mit den Loginservern, die hatten sich allerdings nach knapp einer Stunde erledigt. Beim eigentlichen Launch hatte man zu Stoßzeiten mit Lags zu kämpfen, die Carbine aber auch recht schnell beseitigen konnte.

Die Charaktererstellung

Arrow  Die Charaktererstellung

Die Charaktererstellung

Im allgemeinen ist WildStar kein Spiel, das das MMO-Genre neu erfindet und das muss es auch garnicht. Auch beim ersten wichtigen Punkt, der Charaktererstellung, bleibt Carbines MMO klassisch aber bietet mehr als genug Optionen um nicht eintönig zu wirken.

Wer nicht viel Zeit im Editor verbringen möchte, der stellt sich das Aussehen seines Charakters aus vorgegebenen Mustern zusammen. So lassen sich Gesicht, Hautfarbe, Haarfarbe, Frisur, Körperbau etc. schnell zusammenklicken.

Wer sich allerdings etwas länger mit der Erstellung seines Charakters beschäftigen möchte, hat vor allem beim Gesicht die Möglichkeit, viele kleine Nuancen zu verändern und so etwas komplett Neues zu schaffen.

Grob zusammengefasst ist die WildStar-Charaktererstellung nichts für Profistylisten, aber für ein MMO vollkommen ausreichend.

Spieleinstieg

Den Spieleinstieg löst WildStar mit einer kleinen Tutorial-Zone, dem Arkship der jeweiligen Fraktion (Exile/Dominion). Dort bekommt man eine kleine Einführung, der Großteil wird aber über Tutorialfenster gelöst. Ein Spieler, der nicht komplett neu im MMO-Genre ist, wird sich auch ohne die Einführung sehr schnell reinfinden.

In Sachen Schwierigkeitsgrad wird man relativ sanft an das Kampfsystem und das Gegnerverhalten herangeführt. Das verhindert zu Beginn Frust, allerdings wird der Schwierigkeitsgrad dann recht schnell gesteigert.

Das Arkship ist die Tutorialzone

Arrow  Das Arkship ist die Tutorialzone

Die Level-Phase

Man kann vorab schon feststellen, dass das Leveln in WildStar mit Sicherheit keine langweilige Pflicht ist. Wie auch in vielen anderen Punkten, ist WildStar in Sachen Quests keine Neuerfindung aber dennoch solide. MMO-Spielern wird das Questdesign bekannt vorkommen und wenn man einfach nur strikt durchquestet, wirkt das ganze Leveln recht unspannend.

Die Levelphase in WildStar kommt aber keinesfalls von der Stange. Neben normalen Quests gibt es das Pfadsystem, welches Euch in jedem Gebiet mit Pfadquests versorgt. Dabei handelt es sich um kleinere Aufgaben, die Ihr neben den normalen Quests erledigen könnt. Für das Aufleveln des Pfads bekommt Ihr nützliche Gegenstände und für das Abschließen aller Aufgaben in einem Gebiet gibt es extra Loot.

Allgemein macht das Leveln in einer Gruppe mehr Spaß. So habt Ihr nicht nur die normalen Quests, sondern auch Eure Pfadquests und die der anderen Gruppenmitglieder. Für das Erfüllen der Quests anderer Gruppenmitglieder bekommt Ihr ebenfalls Loot und obendrauf gibt es noch eine Währung, die Ihr nur durch Gruppenspiel erhalten könnt.

Durch diese Optionen bietet das Leveln in WildStar viele Facetten und kann sich durchaus sehen lassen. Ist man vom Questen gelangweilt, kann man sich durchaus eine Weile mit Pfadquests und Herausforderungen befassen und bekommt trotzdem EXP. Außerdem sind die Quests wunderbar ausgestaltet. Der Witz macht WildStar einzigartig und zaubert einem immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht.

Das Dailiegebiet Crimson Badlands

Arrow  Das Dailiegebiet Crimson Badlands

Das Endgame

Einer der wichtigsten Punkte bei einem neuen MMO ist immer das Endgame. Man kennt das Problem ja mittlerweile: Entwickler konzentrieren sich auf die Levelphase, versprechen zu viel für das Endgame und sind dann überrascht, dass ein Großteil der Spieler bereits nach wenigen Wochen auf der Maximalstufe ist, den Content erforscht hat und nun gelangweilt ist. Gott sei Dank hat Carbine diesen Fehler nicht gemacht. WildStar fängt mit dem Endgame erst richtig an und bietet Spielern auf der Maximalstufe noch jede Menge Aufgaben, die es erstmal zu meistern gilt.

Kommt man auf Level 50 an, kann man ein komplett neues Gebiet betreten. Die Crimson Badlands werden vor allem für Dailies genutzt. Außerdem könnt Ihr auf dem maximalen Level Abenteuer und Instanzen in der Veteranenversion spielen und die haben es in sich. Zu einem Punkt der hier eine wichtige Rolle spielt, nämlich dem Schwierigkeitsgrad, werde ich im Fazit kommen.

Im Endgame kann man Veteranen-Dungeons/Abenteuer, Dailies, Schlachtfelder und vor allem die Schlüsselquest für die Raids angehen. In WildStar wird nämlich nicht einfach losgeraidet und ein Boss nach dem anderen gelegt. Um den Raid betreten zu können, müsst Ihr erst eine Questreihe mit 13 Schritten erledigen und die haben es in sich. Die bestehen auch nicht aus langweiligen Abschnitten, sondern fordern Euch alles ab. So freut man sich über jeden einzelnen Schritt, den man abgeschlossen hat.

Die Instanzen und Abenteuer im Engame sind fürs erste recht schwer. Hier wird den Gruppen einiges an Koordination abverlangt. Über die Raids kann ich derzeit leider nichts sagen, da es momentan nur sehr engagierte Progressgilden geschafft haben, die Schlüsselquests abzuschließen und einige Bosse zu legen.

Eine Housingplattform

Arrow  Eine Housingplattform

Housing

In welchem MMO gibt es nicht die Frage nach diesem Feature? Hier hat WildStar einen echte Neuerung gegenüber vielen anderen MMOs gebracht. Spiele wie Rift und Dragon's Prophet können dieses Features zwar ebenfalls vorweisen, bringen es aber nicht auf die Spitze. Hier haben die Entwickler von WildStar ihren Vorteil erkannt und ihn perfekt ausgenutzt.

Ab Level 14 kann man sich in das Housing begeben und wird es bis Level 50 nicht mehr missen wollen. Das Konzept wird immer wieder in den Level- und Endgame-Prozess eingebunden und bietet dem Spieler viele Vorteile. So kann man durch verschiedene Gegenstände im Housing Buffs aufbauen, die die Rested-EXP steigern, welche man offline im Housing sammeln kann. So ist das Housing in WildStar nicht nur eine kleine Spielerei, nein es ist auch tatsächlich von Nutzen.

Auch in der Variabilität kann sich das WildStar-Housing sehen lassen. Man kann über Plots vorgefertigte Elemente hinzufügen, die einem bestimmte Vorzüge bringen. Man kann aber auch einfach wild drauf los bauen und damit wirkliche Kunstwerke erschaffen.

Das Housing ist definitiv ein wichtiges Feature und vor allem eines, in das man viele Stunden versenken kann.

Das Schlachtfeld Walatikitempel

Arrow  Das Schlachtfeld Walatikitempel

PvP

Auch für PvP-Spieler wird in WildStar einiges geboten. Mit Level 6 kann man erstmals ein Schlachtfeld betreten und ab diesem Punkt nur noch über PvP leveln. Zum Start konnte WildStar mit zwei Schlachtfeldern, Arenen und den 40v40 Warplots aufwarten. Bereits mit dem nächsten Inhaltsupdate soll es ein weiteres Schlachtfeld auf die Liveserver schaffen.

Der Einstieg in das PvP ist einfach gestaltet und man bekommt schnell genügend Punkte zusammen um sich die ersten Ausrüstungsteile kaufen zu können und damit nicht mehr so schnell aus den Latschen zu kippen. Will man mehr, muss man sich allerdings richtig reinknien, da die etwas besseren Rüstungsteile bereits ein recht gutes Rating benötigen.

Die Schlachtfelder sind gut gebalanced und bieten viele taktische Möglichkeiten, die man zu seinem Vorteil nutzen kann. Derzeit gibt es eine Eroberungskarte und eine Capture the flag-Karte. Beide Spielmodi kennt man bereits aus anderen MMOs aber auch hier können die Entwickler mit vielen kleinen Verbesserungen und Anpassungen punkten.

 

WildStar macht sich gut

Arrow  WildStar macht sich gut

Fazit: Wie schlägt sich WildStar?

Carbine und NCSoft wollten mit WildStar keine MMO-Revolution auf den Markt bringen und vielleicht war genau diese Entscheidung die Richtige. WildStar nimmt bekannte Komponenten der MMOs, setzt diese solide um und verbessert sie an einigen Stellen.

Ein viel diskutierter Punkt an WildStar ist der Schwierigkeitsgrad, denn geschenkt gibt es auf Nexus definitiv nichts. Wer damit rechnet, sich in 20 Minuten per Faceroll durch eine Instanz zu klöppeln, um dann mit vielen vielen lila Teilen beworfen zu werden, wird schnell eines Besseren belehrt. Instanzen und Abenteuer sind schwer gestaltet und will man nach dem Run noch den besten Loot, wird der Schwierigkeitsgrad über bestimmte Kriterien noch einmal etwas angehoben. Das bedeutet aber nicht, dass man als "Casual" keine Chance hat. Man kann auch als nicht Hardcore-Spieler viel Spaß in WildStar haben, bekommt dann aber nicht die beste Ausrüstung und sieht einige Inhalte nicht, mit denen ambitioniertere Spieler belohnt werden. Außerdem sorgt der hohe Aufwand dafür, dass man sich über die kleinsten erreichten Ziele riesig freut.

Nun muss noch über die Technik gesprochen werden, denn da ist es bei WildStar momentan noch recht holprig. Da die Engine komplett neu entwickelt wurde, kommt es auch bei guten Rechnern an vielen Stellen zu extremen FPS-Einbrüchen oder Crashes. Man kann aber sagen, dass sich die Entwickler bemühen diese Fehler so schnell wie möglich auszubessern. In den ersten drei Wochen wurden bereits viele Probleme behoben und die Performance hat sich bereits merklich verbessert.

Bleibt noch die Frage zu klären, ob man WildStar empfehlen kann und vor allem wem man es empfehlen kann? Wie bereits beschrieben ist WildStar keine Runderneuerung des MMO-Genres, sondern ein solides MMO mit bekannten Ansätzen, welches aber vieles besser macht. Wer also keine Neuerfindung sucht, ist bei WildStar genau richtig. Auch Gelegenheitsspieler brauchen sich nicht scheuen, einen Blick nach Nexus zu werfen. Hardcore-Spieler, die die Herausforderung suchen, werden mit WildStar mehr als glücklich sein. Nach der Levelphase erwartet diese Spieler tonnenweise Content, an dem sie sich die Zähne ausbeißen können.

Mit diesen Worten schliesse ich dieses kleine Review ab und hoffe, dass ich Euch einen guten Einblick in WildStar geben konnte.



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Croktol
 

Croktol 26.06.2014 17:34 Uhr

Es gibt zwei Sachen, die mir echt sauer aufstoßen an Wildstar...nicht, dass sie mir die Lust auf das Spiel verderben, ich finde das Spie lgenial und macht echt viel viel Spaß, aber es gibt nunmal zwei Reibereien.

Erstens ist der Gruppenfinder für Inis überflüssig...es bringt rein gar nichts mit Randoms die Instanzen zu machen, da der Schwierigkeitsgrad einfach zu hoch ist.. wir spielen momentan zu dritt und haben uns schon mehrfach an Inis versucht. Allerdings reißen die Randoms den Khan immer unter Wasser... Sei es, weil ein Kick nicht kommt, sie nicht rauslaufen oder einfach nur rumwuseln.

Zwitens finde ich das Questsystem manchmal echt unüberlegt....wieso gibt es soviel Quests, die nicht in der Gruppe erledigt werden können, so dass der Fortschritt bei jedem weiter geht? Jeder in der Gruppe muss bestimmte Elemente der Quest selbst machen. Das ist so 2005 xD
Mag ja in gewisser Weise logisch erscheinen bei einigen Anforderungen, aber mir scheint es so, dass diese Mechanik momentan sehr willkürlich von statten läuft. Töten zählt für alle in der Gruppe, dann wieder nicht. Sammeln zählt irgendwie imemr nur für jeden einzelnen, plötzlich doch für alle. Reparieren eines bestimmten Gegenstandes zählt auch für jeden selbst, dann wieder nicht.
Was das ganze noch mehr zum Frustpotenzial macht, ist, wenn es eh schon wenige Mobs oder Gegenstände ala Murlocaugen gibt. Dazu kommt dann, das Quests, die obig genannte Elemente in einer Quest vereinen und eins davon dann für alle Mitglieder zählt und ein anderes nicht.

ich hoffe, das bringen sie noch über die Runde. Ansonsten machts mir bisher Spaß...ich verbringe irgendwie mehr Zeit im Housing..^^

 
Shinso
 

staff Shinso 26.06.2014 21:41 Uhr

Also ich mache meine Veteranen-Abenteuer momentan nur Random und es geht so. Also ganz überflüssig ist er nicht aber das Aggropotential ist schon recht hoch. Man muss halt auch einfach mal miteinander kommunizieren. Immer wenn jemand gesagt hat er hätte keine Ahnung von dem Abenteuer und wenn der das dann ordentlich erklärt bekommen hat, hat das Ganze auch funktioniert. Oft hat man halt Gruppen, die anscheinend direkt aus dem WoW-LFG kommen und in denen nicht einmal "Hallo" geschrieben wird. Es liegt also oft auch an den Spielern und wie sie miteinander umgehen.

Im zweiten Punkt muss ich dir recht geben. Ich habe ab Level 20 mit einem Gildenkollegen gelevelt und konnte da auch kein System erkennen. Das war an einigen Stellen echt anstrengend und nervig aber wie ichs ja auch geschrieben hab.. fürs Questdesign wird WildStar nicht berühmt^^

 
Croktol
 

Croktol 27.06.2014 10:09 Uhr

Abenteuer konnten wir auch easy durchziehen, aber die richtigen Dungeons waren nicht machbar..ok ,wir sind nicht lvl 50, weil uns, bei 3 Leuten, immer einer aufhält beim leveln, sonst wären wir schon längst 50.
Einer schreibt gerade seine BA und da ist verständlich, dass der keine Zeit hat^^ Also warten wir oftmals

 
Shinso
 

staff Shinso 27.06.2014 11:35 Uhr

Ja die normalen Dungeons sind tatschlich nicht für Randomgruppen geeignet^^

 
Gäste Kommentare sind vorübergehend deaktiviert, werden aber demnächst wieder zur Verfügung stehen.



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